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Plato - eigentlich auch Sokrates – sind die Philosophen mit dem
Lorbeerkranz, d.h. die Sieger der griechischen Philosophie. Natürlich ist die griechische Mathematik der eigentliche Sieger des neu erfundenen oder gefundenen Denkens. Aber Plato bzw.
Sokrates wendeten dieses beweishafte Denken der griechischen Mathematik auf das soziale Denken an.
Damit eröffneten sie dem menschlichen sozialen Denken völlig
neue ungewohnte, rationalistische Wege, die vorher nie erschlossen waren. Plato nannte dies „Dialektik“. Darunter versteht Plato eine meiner Ansicht nach bisher unwiderlegte Methode zur
Wahrheit zu schreiten, nämlich die lebendige Auseinandersetzung von (wahrheitsliebenden!) Menschen unter der Ägide des beweishaften Denkens. Man hat eine Ansicht, üblicherweise
Sokrates, und man hat eine interessante Gegenansicht, mit der sich Sokrates möglichst redlich und beweishaft auseinanderzusetzen versucht. Das ‚Beweishafte’ kennt man aus der griechischen
Geometrie, nämlich wie man dort ‚Beweise’ führt. Damit ist Platon in seiner Methodik charakterisiert: Platon versucht beweishaftes Denken der griechischen Geometrie auf soziale Sachverhalte anzuwenden.
Es gibt zwei interessante Gegenpole: Einmal die gefundene Ruhe
in der Wahrheit (die Konstanten der ewigen ‚Ideen’) – andererseits der notwendige Kampf um die Wahrheit (von Platon als Dialektik benannt), der schließlich zu den ‚Ideen’ (also zur ewigen Ruhe)
führt.
01.06.01
Hallo Max,
Ich möchte Dir wieder mal kurz mitteilen, was mir persönlich bisher
unsere Auseinandersetzung bzgl. unseres neuen Themas gebracht hat. Ich kann mir vorstellen, dass es Dich interessiert, solch ein Feed-back zu bekommen.
Ich finde sehr bemerkenswert diese dialogische Form, in der das
Buch geschrieben ist. Man müsste eigentlich diese Form viel mehr pflegen, da hierdurch der Autor weniger im eigenen Saft schmort sondern gezwungen ist, auf interessante oder gar relevante
Gegenargumente einzugehen. In der Tat finden sich bei Platon gewichtige Einwände der Gesprächspartner von Sokrates. Als zweites finde ich erstaunlich, dass Sokrates-Platon mit
Enthusiasmus das beweisführende Denken der griechischen Geometrie auf soziale Sachverhalte anzuwenden versuchen. Das ganze Buch „Der Staat“ ist eine einzige lange Beweisführung mit
vielen Zwischenschritten. An dem Buch halte ich eigentlich weniger die Ergebnisse der (versuchten) Beweisführungen für das eigentlich Spannende (wiewohl es da überraschende Einsichten gibt, z.B.
bezüglich der Rolle des Philosophen im Staat) sondern noch mehr die Methodik des Platon. Man müsste einmal genau die einzelnen Beweisschritte überprüfen und sehen wo die Schwachpunkte bzw.
Stärken liegen. Jenes beweisführende und dialogische Vorgehen als Methodik, sich der wahren Erkenntnis zu nähern, nennt Platon ja bekanntlich „Dialektik“. Ich denke, da haben die Jungs damals
was Richtiges erkannt: mit dieser Methode, wenn man sie dazu handhabt, wirklich was rauszukriegen, also indem man konsequent geistig ehrlich ist, und rückhaltlos versucht alle relevanten
Gegenargumente zu berücksichtigen, kommt man tatsächlich an die menschenmöglichste Wahrheit eines Sachverhaltes heran! Hier ist das Geheimnis des philosophischen Realismus verborgen –
davon bin ich ziemlich überzeugt, weil es meine eigene Erfahrung ist, dass ich durch disziplinierte Streitgespräche am meisten lerne. Das führt mich zu einer nächsten Geschichte, die mich am Platon
interessiert. Einerseits ist also solcherlei dialektische Erkenntnisgewinnung ein Kampf - oft auch ein anstrengender Kampf um die eigene Identität als Philosoph. Darum geht es ja
Platon im Grunde bei diesem Buch. Andererseits will Platon in das süße Nirwana der ewigen Ideen einkehren nach erfolgreich bestandenem Kampf. Diese Ideen sind meines Ermessens
operationell real als nichts anderes zu identifizieren als die typischen wissenschaftlichen Verallgemeinerungen, wie sie die Griechen (mithilfe der Beweisführung) zuerst so erfolgreich in der
Geometrie entwickelten. Also nicht an den konkreten Phänomenen haften bleiben, sondern die Prinzipien zu erkennen, die ihnen zugrunde liegen, darum geht es dem Philosophen. Und in der Tat,
ich glaube ebenfalls daran, dass man nach erfolgreich bestandenem Kampf in solch ein Reich der Ideen gelangt, das einem erlaubt, z.B. wenn es um eigene drängende Identitäts
-Fragen geht, zu einer Art Ruhe und Harmonie zu gelangen. Insofern steht für mich tatsächlich ebenso die Frage im Raum, die Platon so zuversichtlich beantwortet: Handelt es sich hier nicht
einfach nur um das Wahre sondern sogar außerdem noch um das Gute schlechthin? Das Gute ist dasjenige was jeder auf seine Weise anstrebt (z.B. Reichtum oder Licher Flaschenbier), aber der
Philosoph will (nach Platon/Sokrates) das wahre Gute, das an und für sich haltbare Gute erkennen und anstreben.
Soweit also bin ich jetzt mit Platon gediehen. Die Sache mit den
„Ideen“ siehst Du vermutlich um einiges anders, Platon bestimmt auch, aber es kommt mir schon darauf an, mir einen eigenen Reim auf die Sache zu machen. Wir haben ja noch einige Sitzungen, um
hier gemeinsam weiterzukommen.
(Max Lorenzen war Leiter des philosophischen Gesprächskreises
von PhiloSOPHIA in Marburg).
Das Hauptsächliche bei Platon scheint mir mittlerweile die
Betonung des ‚An sich’ oder des Wesentlichen zu sein. Das Konkrete ist nur Schein. Damit bin ich nicht zum Wesen der Sache vorgedrungen, zum Allgemeinen, welches das Konkrete in einen
allgemeinen Zusammenhang stellt. Der übliche Mensch klebt aber am Konkreten. Er glaubt, Konkretes in sich gedächtnishaft aufzunehmen, sei Wissen. Dabei ist das Konkrete nur sekundär,
nämlich als empirisches Beispiel sinnvoll, und zwar für das Wesenhafte. Erst dort hat das Gedächtnis bzgl. des Konkreten seinen eigentlichen philosophischen Sinn.
So wäre es heutzutage wichtig, Plato nicht konkretistisch zu
rezipieren, z.B. mit seiner Vorstellung von der ewig lebenden Seele und den göttlichen Ideen, die jenen Seelen zugeordnet sind, sofern sie philosophisch sind. Sondern es wäre wichtig, seine
Zeitbedingtheit zu sehen, wozu geradezu seine eigene Methode der Dialektik den klarsten Zugang ergibt, sofern man wirklich kritisch ist und entsprechende kritische Theorien formuliert. Man könnte ohne
weiteres Sokrates Beweisführungen genauso kritisch untersuchen, wie Sokrates andere Begründungen und Behauptungen kritisch untersucht. Noch dazu gerechtfertigt durch Sokrates/Platon selber,
der es ja geradezu wünscht, dass man sich freimütig darlegt. – Oder ist das auch bei Platon lediglich eine fromme Sonntagsrede?
Die Frage ist, was Platon wirklich bewirkte. Welcher schlaue
Politiker findet nicht eine meisterhafte Darlegung seiner geheimsten Vorstellungen in dem Dialog Georgias, bei dem Kallikles dem Sokrates wahrhaft Zunder gibt? Demgegenüber sind Platons Gegenzüge in der Tat mönchisch. Ein schlauer Politiker muss doch merken, dass der arme Sokrates/Platon nur noch in mönchische
Welten versinkt gegenüber diesen unglaublich drastischen klaren Darlegungen des Kallikles. Auch seiner Art, auf die sokratische Hypnose zu reagieren und sie zu negieren. Interessanterweise stellt
dies aber der Platon sehr genau in diesem Dialog dar!
Ist das mönchische Wahrheitsliebe? Oder ist es vielleicht Absicht?
Um schriftstellerisches Interesse zu wecken? Später im „Staat“ wird ja das gleiche Thema wieder neu aufgerollt.
Warum wollte Platon lieber mönchisch sein als auf normale Weise
erfolgreich? Warum blieb ihm keine andere Wahl, wenn er auf philosophische Weise, also auf alternative Weise erfolgreich sein wollte?
Das war offenbar sein trauriges ideologisches Los, auch des
Sokrates – und damit archetypischerweise eines jeden, der es gesellschaftlich besserwissen will und damit aussteigt. Er hatte die Wahl, wie Jesus bei der Versuchung durch den Teufel, wählte somit die (moralische) Alternativität. Das hat viel Spannendes an
sich, aber wie sich dann herausstellt, hauptsächlich nur in der Idee, in den Gedanken, weit weniger in der Realität in der Anerkennung, in den Taten.
Denn diese Realität wird durch die ganz konkreten Macht
-Gegebenheiten und Institutionen diktiert, die sich geschichtlich ergeben haben. Nicht durch ethische Prinzipien. Und ethische Prinzipien sind hierbei mehr als störend. Auch wenn ihre Ausläufer
manchmal von ferne her staatlich zur Kenntnis genommen werden müssen, sofern sie materielle Gewalt durch massenhafte Überzeugung gewonnen haben.
Der jugendliche Plato war offenbar ein idealistisch gesinnter
Mensch, der vollkommen fasziniert war von der dialogischen und beweisführenden Methode des Sokrates, der hier in der bedeutungsschwangeren und geistig unglaublich lebendigen (für uns anscheinend kleinen und überschaubaren), Polis von Athen,
seine Meisterrolle fand, nämlich die neu entdeckte griechische Mathematik mitsamt ihrer Beweismethode ins Soziale der Griechenwelt zu übersetzen.
Und da Plato eigentlich von seiner Herkunft her zum hochrangigen
Staatsdienst auserkoren war, so wollte er diese ihm unumstößlich interessant erscheinenden sokratischen Gedanken und Denkmethoden integrieren in seine sich formierenden politischen
Vorstellungen. Ja, vielleicht war Er ja der Hauptgrund, warum Sokrates sterben musste, wenn so jemand, ein königlicher Aristokrat, seine Pflicht vergisst, im üblichen Sinne Staatsdienst zu
leisten, und sich dem ‚Geschwätz’ eines Sokrates mehr verpflichtet fühlt, dann wird es Zeit zu handeln. Der Verführer und Depp Sokrates muss laut athenischem Richterspruch sterben oder sollte
wenigstens schleunigst seine Koffer packen und abhauen.
Nun also ist Platon allein. Er muss sich geistig wehren gegen die
äußeren (familiären) und inneren Ansprüche eines hohen eigenen Beteiligtseins am gegebenen Staat, wenn er noch alternativ sein will. Deshalb muss er sich sortieren und alle Gegenargumente
sammeln gegen einen platten Machterwerb im gegebenen Staat. Außerdem muss er eine eigene Staatsidee entwickeln, die dem Sokrates angemessen wäre, seiner Ansicht nach. Dann diese zu
verwirklichen suchen. Schließlich scheitert er sogar auch praktisch damit (vgl. „Plato und Dionys“ von Ludwig Marcuse, Berlin 1968).
Und es bleibt nur mehr die Idee der Sache übrig. Um sich selbst zu rechtfertigen, vor allem auch vor sich selber, warum er die ihm mögliche Herrlichkeit dieser gegebenen Welt ausgeschlagen bzw.
die praktische Verwirklichung seiner philosophischen Staats-Idee nicht erreicht hat, bleibt ihm nichts anderes übrig, als seine Seelentheorie zu entwickeln, wobei die göttlichen Ideen zum
wahren Glück nach dem Tode führen. Also eine Ideologie des Gescheiterten, um sich das real gelebte Leben sinnvoll zu erklären, das in den Kategorien der offiziellen Machtrealität sinnlos war. Er
versucht, demgegenüber einen neuen Sinn zu etablieren, das ist die eigentliche Intention der Gründung der „Akademie“. Er ist somit Begründer einer Geistesaristokratie aller derjenigen, die den Staat
und die Gesellschaft mit den Augen der Vernunft sehen wollen und deswegen notgedrungen kritisch sein müssen, nachdem ihre realen Einlassungen mit der Macht gescheitert sind. (Vgl. dazu auch die
Entwicklung Heideggers seit 1935).
Die objektive Dialektik dieses neuen akademisch, humanistisch,
philosophischen Sinns, und der Realität derer, die diesen ‚Schwach-Sinn’ benutzen, um ihren eigenen Unsinn zu verwirklichen, wurde im offiziellen Christentum und später in der (vorwiegend
protestantischen) modernen kapitalistischen bürgerlichen Gesellschaft zur Hochblüte getrieben. Ein großartiges Lehrstück diesbezüglich war des Weiteren der Aufstieg und Fall des Kommunismus.
Was hier drin steckt, seit der Ausbreitung des Christentums, an
gesellschaftlichem stetigen Weiterbohren dicker Bretter ist nicht einfach nur Jesus Christ Superstar, sondern die Amalgamierung des Christentums mit Platon: der philosophische Christus. Somit
hat endlich der Ausdruck „Idealist“ seine gemeinsame Wurzel erreicht. Platon ist philosophischer Idealist. Aber aus Gründen seines gesellschaftlichen Idealismus, der scheiterte. Er war zunächst ein idealistischer junger Mann und entwickelte sich
sodann im Alter zum philosophischen Idealisten und zwar aus Resignation vor der Realität. Es war die ihm notwendige Ideologie, sich diese Resignation nicht als letztes Wort, als letzte Wahrheit
einzugestehen. Er war zu königlich im eigentlichen Sinne, um ernsthaft zu resignieren. Deshalb erfand er sich dieses göttliche Reich der Ideen mit allem sonstigen Brimborium. Der Philosoph zur
Rechten Hand Gottes usw.
Mit dem Amalgamieren des Christentums mit Plato hat die
Geschichte eine Wendung genommen. Für Platon war nur die Aristokratie oder bestenfalls noch das geistig begabte Bürgertum interessant. Jetzt wird auch das Volk interessant. Obwohl, das
stimmt so nicht ganz, denn das Volk war es ja, das rief „Kreuziget ihn!“ Es geht um den Menschen, um den Menschen an sich. Platon kam leider nie auf die Idee, die Frage nach dem Menschen an sich zu stellen. Das war offenbar nicht Griechisch. Man hatte schließlich
seine Sklaven. Da gab es höchstens den Sklaven an sich. Ansonsten gab es für Platon noch die Frage nach der Gerechtigkeit an sich, der Schönheit an sich, das Gute an sich. An-sich-Fragen
sind nach Platon das Gebiet des Philosophen. Aber die entscheidende An-sich-Frage kam erst mit dem Christentum. Was ist der Mensch an sich? Was sollte er sein?
Plato war ein königlicher Mensch, der scheiterte, Jesus desgleichen
, wenn auch aus einfacheren Mittelmeerverhältnissen. Sokrates übrigens ebenso! Das wahrhafte Königtum bei beiden bzw. allen dreien war, dass sie den Geist, die Wahrheit, die Moral, höher
stellten als die gegebene Macht. Die Macht hatte sich dem Geist der Würde des Menschen zu fügen, nicht umgekehrt. Das ist die königliche Botschaft in unterschiedlichen Sprachen und
unterschiedlichen sozialen Situationen. Darum geht das eigentliche Ringen seitdem bis heute und (bislang absehbar) weltweit immer weiter. Dazu gehört offenbar auch der Missbrauch dieses Heiligen
Geistes. Aber andererseits wäre er ohne diesen Missbrauch nicht lebendig. Eine vertrackte Situation! Zumal dieser Heilige Geist, in Form der Wissenschaft, der Macht immer neue Herrlichkeiten
schenkt und sie immer unangreifbarer macht. Da gehört schon Gottvertrauen dazu, hier ein gutes Ende anzuvisieren!
18.06.01
Philodox vs. Philosoph
Plato hat gegenüber dem antiphilosophisch-selbstgewissen Bürger
eine neue Definition: Er ist Philodox, im Gegensatz zum Philosoph. Der Philodox ist derjenige, der einfach nur Meinungen ‚handelt’ (englisch ausgesprochen – oder auch deutsch). Der Philosoph ist
jemand, der mehr will, nämlich haltbares Wissen.
Damit ist eine grundsätzliche Zweiteilung der Lebensvorstellungen
im abendländischen Denken angelegt. Sicher hat das Christentum und seine Amalgamierung mit dem Platonismus noch eine besondere Entschiedenheit in jene Zweiteilung hineingebracht.
Aber es ist ein möglicherweise bisher überhaupt nicht genügend gewürdigtes Phänomen, dass jene Zweiteilung (inklusive aller folgenden geistigen Widersprüchlichkeiten) seitdem einen
Grundwesenszug des Okzidents ausmacht.
Vermutlich ist das der eigentliche Grund, warum uns von den Kanaken keiner wirklich verstehen kann. Die Kanaken kennen den
Unterschied nicht zwischen Philodox und Philosoph, (Modern formuliert: zwischen ideologischem Denken und geistiger Redlichkeit).Eigentlich wissen sie mit philosophischem Denken gar
nix anzufangen. Emporkömmlinge der 3. Welt, sofern sie an Geld oder auch an Fach-Wissen (das Geld bringen soll) interessiert sind, stehen in der Regel auf dem Standpunkt des Philodoxen – und
deshalb nenne ich sie gern auch mal Kanaken, wenn mich ihre überhebliche Borniertheit, angereichert mit Geld und/oder Fachwissen ärgert. (Auch wenn dies ein bös Wort ist). Es gibt
allerdings gottseidank auch sehr positive Ausnahmen, die aber kulturell in diesen Ländern vermutlich leider überhaupt keine Rolle spielen.
Diese Zweiteilung in die Weltgeschichte hineingebracht zu haben,
mit all ihren merkwürdigen, krankhaften, schrulligen, skurrilen, phantastischen, widersprüchlichen und entwicklungsfördernden Phänomenen: das ist das Verdienst von Platon. Deshalb ist es
vermutlich durchaus gerechtfertigt, was Whitehead sagt: alle weitere Philosophie war bisher nur eine Fußnote zu Plato. Denn unser Denken, sofern es philosophisch ernst zu nehmen ist, hat diese Zweiteilung akzeptiert: ernsthafte Philosophen wollen das Wesen gegenüber dem Anschein herausfinden, sie sind nicht bloße
Advokaten irgendwelcher oberflächlichen Tages-Interessen bzw. -Meinungen.
(Manfred Aulbach, 2001)
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